BAFA regenerative Energieträger Altbau

Für den Einbau neuer Wärmeerzeuger, die erneuerbare Energiequellen nutzen, stellt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) interessante Zuschüsse zur Verfügung.

Folgende Techniken werden gefördert:

  • Solaranlagen (Trinkwasseraufbereitung / Heizungsunterstützung)
  • Biomasseanlagen (Pelletkessel, Hackschnitzelkessel, Scheitholzvergaserkessel)
  • Wärmepumpen

Für alle Kategorien gibt es klare Anforderungen. Die Förderbeträge und die damit verbundenen Bedingungen sowie die notwendigen Antragsunterlagen finden Sie im Downloadbereich.

Innovationsförderung
Zusätzlich zu der Basisförderung gibt es den Bereich Innovationsförderung für besonders effektive oder umweltschonende Ausführungen. Bei einer Kombination von unterschiedlichen Wärmeerzeugern kann ggf. eine Zusatzförderung genutzt werden. Für energetische Optimierungsmaßnahmen am Heizsystem, die zusammen mit der Erneuerung des Wärmeerzeugers durchgeführt werden, kann zusätzlich ein Zuschuss von 10 % der Nettoinvestitionskosten beantragt werden.

Voraussetzungen
Ein hydraulischer Abgleich ist grundsätzlich durchzuführen. Die Beantragung der Fördermittel kann ohne Einbindung eines Sachverständigen erfolgen. Bitte beachten Sie, dass die Antragsstellung abhängig vom Programm vor bzw. erst nach der Durchführung der Maßnahmen erfolgt.

 

Zusatzförderung beim Heizungstausch

Im Rahmen des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) werden zusätzliche Förderungen ausgezahlt. Der standardmäßige Förderbetrag (ohne Optimierungsbonus), wird um 20 % erhöht wenn folgende Kriterien erfüllt werden:

  • Die zu ersetzende bzw. zu modernisierende Heizungsanlage wird mit fossilen Brennstoffen (Gas, Öl) betrieben
  • Die vorhandene Anlage nutzt keine Brennwerttechnik
  • Für die Bestandsanlage besteht keine Austauschpflicht (Installation der Anlage vor weniger als 30 Jahren)
  • Mit Hilfe eines Heizungschecks (zum Beispiel gemäß DIN EN 15378) muss der Ist- Zustand der gesamten Heizungsanlage analysiert werden

Die erforderlichen Maßnahmen werden durch einen Investitionszuschuss von 600 € unterstützt. Das APEE Programm setzt sich also aus einer Erhöhung des Förderbetrags (ohne Optimierungsbonus) um 20 % und einen zusätzlichen Zuschuss von 600 € zusammen.

Sie profitieren von:

  • Zuschüssen über 5.000 € und mehr
  • der zusätzlichen Förderung einiger Kombinationen unterschiedlicher Systeme
  • förderfähigen Nebenarbeiten

Wir bieten:

  • Prüfung aller Förderprogramme und optimale Nutzung der verfügbaren Gelder
  • Unterstützung bei der Fördermittelbeantragung
  • Berechnung des notwendigen hydraulischen Abgleichs (gemäß Verfahren B) und Durchführung des Heizungschecks